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Mittelgebirgskonferenz 2026

Anpassung an die Folgendes Klimawandels

Der Klimawandel ist längst in den Mittelgebirgsregionen angekommen. Zunehmende Hitzeperioden, Trockenheit, Starkregenereignisse und Biodiversitätsverluste stellen insbesondere mittlere und kleinere Kommunen vor große Herausforderungen. Gleichzeitig bieten gerade diese Regionen enormes Potenzial für innovative, passgenaue Lösungen.

Die zentralen Anlaufstellen zur Klimafolgenanpassung der Bundesländer Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Thüringen laden Sie herzlich zur Online-Veranstaltung „Mittelgebirgskonferenz 2026“ ein.

Aufbauend auf den Rückmeldungen der Teilnehmenden aus 2025 erwartet Sie erneut ein praxisorientiertes Programm mit Impulsvorträgen und konkreten Anwendungsbeispielen. Ziel ist es, kommunale Entscheidungsträger*innen, Fachplaner*innen, Wasserwirtschaft, Umwelt- und Klimaschutzverantwortliche sowie weitere Akteur*innen in Mittelgebirgsregionen gezielt bei der Anpassung an die Folgen des Klimawandels zu unterstützen.

Programm 2026

09:00 UhrGrußwort Prof. Dr. Thomas Schmid (Präsident HLNUG)
09:10 UhrKlimawandel und Anpassung: Wo wir stehen und wo wir hin wollen (Dr. Heike Hübener, HLNUG)
Biodiversität und KlimaanpassungHitze, Trockenheit und Bewässerung
09:30 UhrTemporäre Kleinstgewässer für Pionieramphibien – neue und bewährte Methoden, Marco Rank, NFGA, Projekt BARB-IIIErfahrungen mit einer automatischen Bewässerungsanlage für Stadtbäume in Großenhain, Matthias Schmieder, Stadtverwaltung Großenhain
10:05 UhrUmgang mit Neophyten in Zeiten des Klimawandels, Dr. Beate Alberternst, Projektgruppe Biodiversität und Landschaftsökologie (PBL), FriedbergUmsetzung des Hitzeaktionsplanes der Hansestadt Attendorn, Katrin Schröder, Hansestadt Attendorn
10:40 UhrPausePause
10:55 UhrNaturnahes Stadtgrün – Praxisbeispiele von Klimaanpassungs-Maßnahmen in Pirmasens, André Jankwitz, Grünflächenamt PirmasensNeugründung der Wasser- und Bodenverbände Südlicher Breisgau, Dr. Martin Lindenlaub & Ama Klein, Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald
11:30 UhrUrbane Lebensader Schwarzbach, Merete Elias, Stadt WertherHitzebelastung in Schulen und Anpassungsoptionen, Dr. Christoph Schünemann, IÖR
12:05 UhrBundesförderungBundesförderung
12:15 UhrMittagspause
12:45 UhrCafe-Tische (Breakout-Rooms)
13:25 UhrStart in die Workshops
Anpassung im Bestand, EntsiegelungStarkregen, Sturzfluten
13:30 UhrKleine Fläche, große Vielfalt – ein PikoPark verbindet Natur und Mensch, Michaela Shields, Wissenschaftsladen Bonn e.V.Klimaanpassung vor Ort in Rudersberg: Fokus Starkregen, Nadine Bathke und Benjamin Bitzer, Gemeinde Rudersberg
14:05 UhrZukunftsfähige Schulgelände: Multifunktionale Potentialflächen, Katharina Kipp, Deutsche UmwelthilfeKahla und das Wasser – Herausforderungen und Lösungsansätze, Karsten Schmidt, Stadt Kahla
14:40 UhrPausePause
14:55 UhrKlimaangepasste Gewerbegebiete: Potenziale und Aktivierung privater Akteure, Dr. Anna-Christine Sander, HLNUGLernen aus dem Ahrtal – Impulse für Kommunen, Dr. Viviana Wiegleb, Kompetenznetzwerk Wissenschaft für den Wiederaufbau (WfdW)
15:30 UhrRückbau Schottergärten, Aktivitäten zur Entsiegelung und Begrünung des Kreises Euskirchen, Heike Schmitz, Kreis EuskirchenKeyline, Muldensysteme und Agroforst für dezentrales Wassermanagement, Janos Wack, TRIEBWERK
16:05 UhrBundesförderungBundesförderung
16:20 UhrAbschließende Worte und Werkzeugkoffer
16:30 UhrEnde der Veranstaltung

Die Workshops innerhalb der Veranstaltung können frei gewählt und auch während der Veranstaltung gewechselt werden.

Veranstaltungsort:
online-Veranstaltung

Teilnahmebetrag:
Die Teilnahme ist kostenfrei.

Veranstalter:
LUBW Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg, Kompetenzzentrum Klimawandel
Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG), Fachzentrum Klimawandel und Anpassung
Landesamt für Natur, Umwelt und Klima (LANUK NRW), Fachzentrum Klima
Rheinland-Pfalz Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen (RLP-KfK)
Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN) Kompetenzzentrum Klima

Anmeldung:
Die Anmeldung erfolgt über die Webseite der Mittelgebirgskonferenz.

Kontakt zu den Bundeslandvertretungen: