Jetzt abstimmen und hessische Projekte unterstützen!
Der Bundespreis „Blauer Kompass“ feiert 2026 sein zehnjähriges Jubiläum – und verzeichnet einen neuen Teilnahmerekord. Insgesamt 488 Projekte aus ganz Deutschland haben sich um die höchste staatliche Auszeichnung für Klimaanpassung beworben. Nun stehen die 25 nominierten Projekte fest. Besonders erfreulich aus hessischer Sicht: Gleich drei Projekte aus Hessen haben es in die engere Auswahl geschafft.
Höchste staatliche Auszeichnung für Klimaanpassung
Der Bundespreis „Blauer Kompass“ wird alle zwei Jahre gemeinsam vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) sowie dem Umweltbundesamt (UBA) vergeben. Ausgezeichnet werden vorbildliche Projekte zur Vorsorge und Anpassung an die Folgen des Klimawandels – etwa bei Starkregen, Hitze oder Dürre.
Jedes Gewinnerprojekt erhält ein Preisgeld von 25.000 Euro. Zusätzlich werden die Preisträgerinnen und Preisträger durch bundesweite Presse- und Öffentlichkeitsarbeit unterstützt. Die Preisverleihung findet am 17. September 2026 in Berlin statt.
Drei hessische Projekte überzeugen die Fachjury
Unter den 25 Nominierten befinden sich gleich drei Projekte aus Hessen:
Landkreis Fulda: Starkregenfrühalarmsystem
In der Kategorie „Kommunen“ wurde das Projekt „Starkregenfrühalarmsystem – Risiken früh erkennen, Menschen wirksam schützen“ des Landkreises Fulda nominiert. Ziel ist es, Gefahren durch Starkregen frühzeitig zu erkennen und die Bevölkerung rechtzeitig zu warnen.
Starkregenfrühalarmsystem – Risiken früh erkennen, Menschen wirksam schützen
Wiesbaden: Schwammstadt-Park im Elsässer Park
Ebenfalls in der Kategorie „Kommunen“ ist die Landeshauptstadt Wiesbaden vertreten. Der „Elsässer Park Wiesbaden“ zeigt, wie ein ehemaliger Parkplatz zu einem klimaresilienten Schwammstadt-Park umgestaltet werden kann und damit zur Hitzevorsorge und Regenwasserrückhaltung beiträgt.
Elsässer Park Wiesbaden: Transformation eines innerstädtischen Parkplatzes
Hessische Landgesellschaft: „100 Wilde Bäche für Hessen“
In der Kategorie „Private und kommunale Unternehmen“ wurde das Projekt „100 Wilde Bäche für Hessen“ der Hessischen Landgesellschaft mbH nominiert. Das Vorhaben stärkt Gewässerökologie und Klimaresilienz durch die naturnahe Entwicklung hessischer Fließgewässer.
Jetzt für den Community-Preis abstimmen
Bevor Anfang Juli die Fachjury über die Kategoriesieger entscheidet, ist zunächst die Öffentlichkeit gefragt. Im Rahmen eines Online-Votings wird der sogenannte Community-Preis vergeben. Das Projekt mit den meisten Stimmen erhält ebenfalls ein Preisgeld von 25.000 Euro und zählt zu den offiziellen Preisträgern des Bundespreises.
Die Abstimmung läuft vom 16. bis 23. Juni 2026. Interessierte können ihr Lieblingsprojekt online unterstützen.
Starke Signale für die Klimaanpassung in Hessen
Die Nominierung von gleich drei hessischen Projekten unter insgesamt nur 25 ausgewählten Vorhaben bundesweit unterstreicht die hohe Qualität und Innovationskraft der Klimaanpassungsmaßnahmen in Hessen. Die Bandbreite reicht von digital gestützter Starkregenvorsorge über klimaresiliente Stadtentwicklung bis hin zu naturnahen Gewässerprojekten.
„Wir freuen uns sehr über die Nominierungen aus Hessen. Sie zeigen, wie vielfältig und praxisnah Klimaanpassung bereits heute umgesetzt wird. Die Projekte aus Fulda, Wiesbaden und der Hessischen Landgesellschaft setzen wichtige Impulse für einen resilienten Umgang mit den Folgen des Klimawandels und machen deutlich, welche Bedeutung Wasser in der Klimaanpassung hat. Wir laden alle Interessierten ein, die Projekte beim Community-Voting zu unterstützen.“
Jetzt abstimmen und hessische Projekte unterstützen!
